Es ist schon einige Jahre her, da überraschte mich eine Freundin, die von einer Amerika-Reise zurückgekommen war, mit einem schönen Mitbringsel, einer der ersten Versionen von Magnetic Poetry. Die magnetischen Worttäfelchen waren sympathisch klein und schlicht mit schwarzen Buchstaben auf weißer Grundfläche beschriftet. Der »Wortschatz« in der kleinen Box war Englisch und hatte noch kein Fachvokabular, war eher bescheiden für den gemeinen Alltag ausgerichtet. Nun scheint es neben mehreren Sprachversionen, unterschiedlichen Größen und Farben auch fachspezifischere Wortzusammenstellungen als Gedicht-Bausatz zu geben.
Mit der Suche nach entsprechenden Tags (wie »magnetic poetry«) bei Flickr oder mit den Bildersuchen bei Google und Yahoo! lassen sich Fotos von Kühlschrank-Gedichten finden – hier eine Auswahl mit gefundenen Textstücken:
please run with cake in socks marathon
how there is empty mess
from orginal impression paint this smoke
embrace the blue sky
please always sing young child
dark beautiful passion
love is torture deep
verlass das Antlitz
nimm den Schrei
sky play fast
I want the summer sun to shine on me
if lazy death from above has come
by a tree I jump on you
full of red wine I did explore her