Ein paar Tage an der bulgarischen Schwarzmeer-Küste …

Eine leckere Sache: »300g Gurkensalat« laut Speisekarte für 1,65 Lewa.

Das schwarze Meer kann ganz schön blau sein, nur bei Regen wird alles plötzlich ganz dunkel. Eine der möglichen Erklärungen für die Herkunft des Namens ist, dass hier zu früherer Zeit »schwarz« als Synonym für »stürmisch« verwendet wurde. Eine weitere Erklärung ist, dass der Name aus dem Türkischen übernommen wurde, Kara Deniz steht für »schwarzes Meer« und Ak Deniz für »weißes Meer«. Die Farben Schwarz und Weiß sollen den Norden bzw. den Süden repräsentieren, das schwarze Meer liegt oberhalb der Türkei, das Mittelmeer als weißes Meer unterhalb der Türkei.

Neben Maiskolben- und Donutsverkäufern machte auch ein Obstverkäufer jeden Mittag seine Tour zwischen Sonnenbadenden und einem professionellen Hobbymaler am Strand: »Super Original. Alles gut’ Vitamini. Vitamin A, B, C, D, E.«

Gewagte Garantieerklärungen in Nessebar, dessen Altstadt seit 1983 zum Weltkulturerbe der Menschheit zählt.

Immer wieder schön: Ausgefallene Animationsangebote für Ferienhotelgäste.

Auch mancher Flyer für Ausflugsprogramme hatte wie die Abschiedsrhetorik am Flughafen, die zum Ausgeben der letzten bulgarischen Münzen einlud, einen gewissen Charme: »Genießen Sie das einzigartige Showprogramm mit einer Mischung aus atemberaubender Artistik, Tanz und einem mitreissenden Ballett. Auch die Komik kommt nicht zu kurz. … Ein unvergleichlicher Abend und sicherlich ein Höhepunkt Ihres Urlaubs!«