Hondas humanoider Roboter Asimo kann jetzt rennen. Mit einer Geschwindigkeit von 3 km/h wackelt er durchs gestreamte Videobild auf der Honda-Webseite und wirkt dabei ein wenig wie ein vollbepackter Astronaut, der schnell zu seinem Mondfahrzeug läuft. Sehr charmant, das Pressefoto vom händeschüttelnden Roboter, der in der aktualisierten Version jetzt mit 130 cm Größe und 54 kg Gewicht zehn Zentimeter größer und zwei Kilo schwerer ist als das Vorgängermodell. Das Foto demonstriert wohl nicht nur europäisch wirkende Höflichkeitsformen, beim Ziehen oder Schieben scheint das Maschinenwesen sich mitzubewegen.
Wie wichtig das ausdauernde Laufen für die Evolution des Menschens gewesen zu sein scheint, beschreibt übrigens der Artikel Ich renne, also bin ich bei wissenschaft.de, der die Arbeit der beiden Forscher Dennis Bramble und Daniel Liebermann der Universität von Utah in Salt Lake City kurz vorstellt.