2004/12/06
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»Kindergarten«, »Autobahn«, »Waldsterben«, »Angst«, »Affenpinscher«, »Sauerbraten«, »Schadenfreude«, »Rollmops» oder »Rucksack« – diese Wörter verbindet, dass sie deutsche Lehnworte im Englischen sind. Die Webseite GermanEnglishWords.com versammelt solche Loanwords (eine wörtliche Übersetzung aus dem Deutschen) und gibt zu den einzelnen Begriffen englischsprachige Erklärungen.

Zum Teil sind die Einträge von Robbin Knapp, dem Betreiber der Webseite, wirklich umfangreich. Schmierkäse z.B. scheint im Englischen bzw. im Amerikanischen in sieben verschiedenen Schreibweisen vorzukommen, die natürlich alle erwähnt werden: »schmierkase, Schmierkaese, shmierkase, smierkase, smiercase, smearkase, smearcase«.

Auf einer weiteren Webseite gibt’s anders herum erfundene englische Wörter im Deutschen. Bekannte pseudoenglische Worterfindungen aus Deutschland, auch Scheinanglizismen genannt, sind beispielsweise Handy (für »Mobile Phone« oder »Cell Phone«, die englische Bedeutung von handy ist »praktisch, handlich«) oder Beamer (für »Video Projector«, das englische Original bezeichnet einen »cricket ball bowled at head height«).

Auch der Body-bag gehört dazu, in Deutschland wird das Wort für »eine Tasche, die an einem breiten Träger quer über dem Oberkörper getragen wird« verwendet, im Englischen dagegen ist es ein »Leichensack«. Und das ziemlich englisch klingende Wort Twen gibt es sowieso nur bei uns.

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