2012/02/07
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Weiterführende Links, um zu verstehen, was ACTA, das multilaterale Handelsabkommen »Anti-Counterfeiting Trade Agreement«, ist:

YouTube.com: »What is Acta?«

Wikipedia.de: »Anti-Counterfeiting Trade Agreement«

Spiegel.de: Übersicht in mehreren Abschnitten

Wer dieses geplante Handelsabkommen nicht gut findet, kann hier eine Petition gegen ACTA unterzeichnen:

An alle Mitglieder des EU-Parlaments:
Als besorgte Bürger der Welt rufen wir Sie dazu auf, für ein freies und offenes Internet einzustehen und die Ratifizierung des Anti-Counterfeiting Trade Agreement (ACTA) abzulehnen. Das Internet ist ein wichtiges Mittel für den weltweiten Gedankenaustausch und die Förderung von Demokratie. Zeigen Sie echtes globales Führungsverhalten und schützen Sie unsere Rechte.

2011/07/12
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Linke Gehirnhälfte in der Nähe von Berlin

 

Auf der Suche nach der linken Hirnseite … Bei der Recherche zu einer neuroästhetischen Fragestellung hatte ich das Suchanfragenfeld noch auf »Google-Maps« eingestellt und nicht auf »Bildersuche«, wo ich eigentlich schauen wollte. So wurde die Suchanfrage an die Karten-Webseite übergeben, und diese gab ein etwas verwunderliches Ergebnis aus.

2011/06/25
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»… die Dichter selbst lieben es ja, den Abstand zwischen ihrer Eigenart und allgemein menschlichem Wesen zu verringern; sie versichern uns so häufig, daß in jedem Menschen ein Dichter stecke; und daß der letzte Dichter erst mit dem letzten Menschen sterben werde«

Sigmund Freud: »Der Dichter und das Phantasieren«

Die Nähe zum allseits bekannten Beuys-Ausspruch Jeder Mensch ist ein Künstler ist offensichtlich. Dieser Slogan für die Idee der Sozialen Plastik kommt übrigens mit Einschränkung daher: »Damit sage ich nichts über die Qualität. Ich sage nur etwas über die prinzipielle Möglichkeit, die in jedem Menschen vorliegt … Das Schöpferische erkläre ich als das Künstlerische, und das ist mein Kunstbegriff.«

Im Netz wird dieser Satz ganz gerne zitiert, doch fehlen Details. Die deutschsprachige Wikipedia gibt eine Quelle für das Zitat an, dort wird es dann aber auch nur ohne weitere Angaben wiedergegeben.

2011/06/07
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Andreas Wacker hat Daten zur aktuellen Verbreitung von Ehec zusammengestellt und eine Kartenübersicht daraus generiert. Diese liegt als Layer über einer Google-Karte von Deutschland. Das gibt nicht nur einen schnellen Überblick. Erstaunlich ist auch, was über die GoogleMaps-Programmierschnittstellen alles möglich zu sein scheint.

2011/05/19
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Es gibt allerlei Tierreste, die als Hundefutter verarbeitet und auf den Markt gebracht werden. Sei es am Haustierstand auf dem Wochenmarkt oder beim Hundebedarf im Online-Shop. Tütchen hier und Döschen dort, ökogerecht oder einfach nur preisgerecht, von Kauknochen zu Minifischen, von Pansen zu Öhrchen … wenn es müffelt, mag es der Hund besonders gern.

Für den eigenen Familienhund kaufen wir bei Gelegenheit die eine oder andere Schweiner- oder Rinderei. Neulich waren es Ohren vom Angus-Rind. Das mag auf den schnellen Blick durchaus dekadent wirken, doch auch diese wollen als Reste der industriellen Nahrungskette verwertet werden.

Kurz vor dem Verfüttern im Atelier, das Ohr hatte ich bereits in der Hand, entdeckte ich die Tätowierung. Statt »Nimm!« als Kommando für ein freudiges Schnappen nach dem Special Leckerli sagte ich »Warte!« als StandBy-Kommando und nutze die Warteschleife für ein Mobiltelefon-Foto der ins Ohr tätowierten Zahl 288.

Nun stelle ich mir ein Rindvieh vor, das zweihundertachtundachtzig hieß …

2011/03/23
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Manchmal ist es schon interessant, vom Sofa aus zu schauen, was so los ist in der Kunst …
Eine Auswahl von Der-macht-das-und-die-macht-jenes-Seiten:

vvork.com
ignant.de/category/kunst/
booooooom.com/sorted/art/
todayandtomorrow.net/category/art/

2006/10/31
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Das 16. Jahrhundert. Du kannst dich freikaufen von deinen Sünden. Nicht mal mehr zur Beichte gehen und Abbitte leisten müssen – die Erfindung des Ablassbriefes machte alles viel einfacher für wohlhabende Sünder (und Verbrecher). Einfach ein wenig an die Kirche zahlen und schon gab es ein paar Tage Entspannung bei angesammelten Schuldgefühlen und Sorgen vor der möglichen Strafe durch eine göttliche Macht. Dann konnte weiter ausgebeutet, geschlagen, »gesündigt« werden. War der zeitlich terminierte Freibrief abgelaufen, konnte der nächste erworben werden. Die Kirche, geldgierig und machthungrig geworden, hatte ein Instrument zur Geldbeschaffung gefunden, mit dem auch der Petersdom in Rom in Teilen finanziert wurde. Der Dominikanermönch Johannes Tetzel, einer der bekanntesten Seelenheilshändler, verkaufte sogar noch Ablassbriefe für die Löschung der Sünden und Untaten verstorbener Verwandter aus dem göttlichen Sündenregister und erfand dazu vermutlich den ersten Werbeslogan: »Wenn die Münze in dem Kasten klingelt, die Seele in den Himmel springet« (zu dem es in der Überlieferung verschiedene Varianten gibt).

Eine frühe Form des Handels mit Immaterialien: Temporäre »Eintrittskarte in den Himmel« – Sündenbefreiung für zehn Tage durch den Ablasshändler Johannes Tetzel

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2006/02/21
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Ein kleiner Ausflug in die Schweiz …

Wieso Sonntags zwar Brot und Brötchen verkauft werden können, Käse aber nur im Stück und nicht geschnitten, blieb ein Rätsel.

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2006/01/06
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logo_intel_new.jpg

 

Eigentlich ist die Headline nicht ganz richtig, denn nun ist Intel nicht mehr wirklich Trendsetter. Zum Ende des letzten Jahres hat der weltgrößte Chip-Hersteller für sich ein modifiziertes Logo und einen neuen Slogan entwickeln lassen: Leap ahead. Mit den Slogans ist das ja so eine Sache. Die meisten haben mittlerweile eine Halbwertszeit von wenigen Jahren. Nur ein paar Ausnahmen wie der BMW-Klassiker »Freude am Fahren« haben wirklich lange gehalten (und erfreuen noch immer). Ganz selten überlebt der Slogan sogar das Unternehmen wie bei »Neckermann macht’s möglich!«. Dazu gibt es übrigens die Anekdote, dass der Texter die Idee für einen der bekanntesten deutschen Werbesprüche bekommen haben soll, als er dem auf den Text wartenden Grafiker sein Leid klagte. In der Nacht vor der Wettbewerbspräsentation im Türrahmen zum Agenturatelier stehend soll er demnach diesen Satz auf die späten Überstunden bezogen gesagt haben. Bingo! Jammern gehört zum Handwerk.

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2005/12/21
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Lao Tse: Tao Te King

 

Dass Übersetzungen sehr unterschiedlich sein können, ist klar. Wie unterschiedlich zum Teil, das lässt sich z.B. wunderbar über die Webseite Das Tao Te King von Lao Tse herausfinden. Alle, die sich für Lao Tses großartiges Buch vom Weltgesetz interessieren, finden dort eine sehr umfangreiche Sammlung mit Übersetzungen des Werks – verschiedene Versionen in verschiedenen Sprachen: russisch, schwedisch, portugiesisch, isländisch …

Neben den englischen sind die deutschen Übersetzungen am zweithäufigsten vertreten. Insgesamt gibt es 19 deutschsprachige Versionen, darunter die von Richard Wilhelm (1911), dem großen deutschen Sinologen, der auch das I-Ching übersetzte, meine Lieblingsversion von Walter Jerven (1928) oder die Übersetzung von Günter Debon (1961), die »richtig« sein mag, aber zu den langweiligeren gehört. (Gerade bei letzterer ist es schade, denn diese ist als preisgünstiges Reclam-Heftchen erschienen.)

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©2004–2012 Adib Fricke, adibfricke.com.