2006/01/05
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Der kleine Oliver Google, der im Mai 2005 das Licht der Welt erblickte und auch schon eine eigene Webseite unter google-kai.com hat.

Baby wurde Version 2.0 genannt

Weil die Nachfolgeversion immer eine Verbesserung zu werden verspricht, nannte ein Vater seinen Sohn bereits in 2004 Version 2.0. Es scheint, als wolle die Version 1.0 damit eine Familientradition begründen. Gegenüber interessierten Journalisten dachte er das Bezeichnungsmodell schon weiter: Sein Sohn, der mit vollem Namen »Jon Version 2.0« heisst, könne seinem Kind dann den Namen »Version 3.0« geben.

Baby wurde Yahoo genannt

Weil sich die beiden bei einem dreimonatigen Internet-Techtelmechtel fanden und dann ein richtiges Liebespaar wurden, gab ein rumänisches Elternpaar seinem Sohn den Namen Yahoo. Das Weihnachten 2004 geborene Kind heisst mit vollem Namen »Lucian Yahoo«, benannt nach dem Vater der Mutter und dem bekannten Internet-Portal, »den beiden Leuchttürmen in ihrem Leben«, wie aus der Presse zu erfahren war.

Baby wurde Google genannt

Weil sie sich wünschen, dass ihr Sohn ganz viele Freunde im Leben haben wird, nannte ein in Schweden lebendes Elternpaar seinen im Mai 2005 geborenen Sohn Google. Der aus dem Libanon stammende Vater sieht diesen Wunsch durch die Zahl »Googol« (eine 1 gefolgt von 100 Nullen) perfekt symbolisiert. Als Suchmaschinen-Spezialist nannte er seinen Sohn nicht nur Oliver Google sondern richtete ihm auch noch eine Webseite mit vielen Bildchen und Backlinks zur Suchmaschine ein. Hoffentlich kann sich der Kleine irgendwann mal richtig gut verstecken.

Baby wurde nicht Superman genannt

Weil ihr Baby angeblich mit einem nach oben zeigenden Arm geboren wurde, der Position, in der auch Supermann durch die Luft fliegt, wollte ein schwedisches Elternpaar sein Kind Superman nennen. Doch auch Schweden hat wie Deutschland Namenverzeichnisse bei den Standesämtern, nicht jeder Name ist möglich. Nach eingehender Prüfung lehnte die zuständige Behörde den Namen im Interesse des Kindes ab.

Pumuckel

Manchmal scheint es, als wollten Eltern partout Präzedenzfälle im Namensrecht schaffen. In Deutschland mittlerweile zugelassene Namen, bei denen man als Kind die Eltern wohl sehr schnell verlassen können möchte, sind beispielsweise: »Pumuckel« und »Leonardo da Vinci Franz« oder «Fanta«, »Gneisenauette« und »Pepsi-Carola«.

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